Aktuelle Forschung
Das aktuelle Forschungsprofil des Gustav-Lübcke-Museum konzentriert sich vor allem auf Provenienz- und Sammlungsforschung.
Seit 2021 untersucht das Museum systematisch die Herkunft seiner Sammlungsobjekte, insbesondere mögliche NS-Raubkunst. Im Mittelpunkt stehen Kunstwerke und Objekte, die nach 1933 in die Sammlung gelangten. Ziel der Forschung ist die Rekonstruktion früherer Besitzverhältnisse sowie die Aufarbeitung historischer Unrechtskontexte.
Im Kontext der Sammlungsforschung lag der Schwerpunkt der vergangenen Jahre auf der wissenschaftlichen Erschließung von Künstlernachlässen. Dabei stehen kunsthistorische Einordnung, Restaurierung und digitale Dokumentation der Werke im Fokus.
Sammlungsforschung
Die Sammlungsstrategien und die Sammlung des Ehepaars Gustav und Therese Lübcke
Im Rahmen des Förderprogramms "Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW" fördert das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen seit 2020 die kunsthistorische Forschung an nordrheinwestfälischen Museen. Auch in der Förderphase 2026/2027 nimmt das Gustav-Lübcke-Museum wieder an dem Programm teil.
Provenienzforschung
Die Herkunft der Objekte
Das Gustav-Lübcke-Museum untersucht seit August 2021 systematisch die Provenienzen seiner Sammlungsobjekte. Im Fokus dieses vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderten Forschungsprojekts steht die Auffindung von NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgütern. Aus diesem Grund wird in erster Linie die Herkunft jener vor 1945 entstandenen Kunstwerke und Objekte überprüft, die nach 1933 in die Sammlung gelangt sind.
Forschung in der kulturellen Bildung
Neukonzeption und Umsetzung eines Kinderbereichs
Im Rahmen des Förderprogramms Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW fördert das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen seit 2020 die kunsthistorische Forschung an nordrheinwestfälischen Museen. Auch in der Förderphase 2026/2027 nimmt das Gustav-Lübcke-Museum wieder an dem Programm teil.
Künstlernachlässe
Abgeschlossene Forschungsprojekte